Hysterisches Kaiserschnittgejammer

Herrje Kaiserschnittmütter,

ihr konntet also eure Babys nicht mittels Regenbogenwehe im Lotussitz herauslächeln, sondern wurdet per chirurgischer Intervention entbunden?

Habt ihr wirklich keine anderen Sorgen, als hier mit euren lächelnden, gesunden Kindern im Arm auf hohem Niveau zu jammern? Weiterlesen

Emotionale Inkontinenz unter Müttern

Oder: Wie viele Tränen passen in einen Kanal

Als informierte Mütter wissen wir nicht erst seit unserem letzten Stiftung Warentestschreck, dass wir Weichmacher meiden sollen. Wer allerdings glaubt, mit dem Verzicht auf phalathaltiges Spielzeug bereits auf der sicheren Seite zu stehen, hat die Rechnung ohne die Kinder gemacht.

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Das beschissene Wunder der Geburt

Oder: Die Würde der Mutter ist scheinbar antastbar

Es war einmal ein Gynäkologe namens Grantly Dick-Read. Er kritisierte in den 1930er Jahren die fatale Wandlung der modernen Geburtshilfe von einem natürlichen Vorgang hin zu einem mit Risiken belasteten medizinischen Ereignis.

Interessanterweise ging er für seine These in die Geschichte ein, obwohl sich vorher bestimmt bereits tausende von Hebammen mit exakt den selben Worten ihren Mund fusselig geredet hatten. Weiterlesen

Ab heute geh ich ohne Feuchttücher auf den Spielplatz

Oder: Schade, dass man das zweite Kind nicht zuerst bekommt.

Wenn man schon 70 Stunden die Woche in einem OP ohne Labor oder Röntgenkontrolle mitten im indischen Niemandsland gearbeitet hat, sollte man meinen, dass einen nichts mehr schocken kann. Da hatte ich allerdings auch noch nicht mein erstes Kind bekommen.

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