Deine Mudda

Neulich schrieb der dänische Familientherapeut Jesper Juul in der Huffington Post: „Um fruchtbare und tragfähige Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern aufzubauen, müssen die Erwachsenen die Führung übernehmen.“

Er sprach von Gleichwürdigkeit und Fürsorge, von „dialogbasiertem Miteinander“ und einer emphatischen Führungskultur, die idealerweise nicht nur in Familien, sondern auch in Kindergärten und Schulen,  Sportvereinen und Unternehmen praktiziert werden sollte. Weiterlesen

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Keine Kinder sind auch keine Lösung

Haben Sie vielleicht Kinder und wollten immer schon wissen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Blut mit 220 Sachen aus der linken Herzkammer in die Hauptschlagader schießt?  Dann empfehle ich entweder eine Laufradtour entlang einer stark befahrenen Landstrasse oder das Aufregerbuch „Keine Kinder sind auch keine Lösung“ von Nina Straßner.

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Nieselpriem

Haben Sie schon einmal von der Mona Lisa gehört? Nu glor haben Sie das. Immerhin hängt Madame Lisa gemeinsam mit zahlreichen anderen Kunstschätzen im Pariser Louvre. Einem Ort, an dem täglich Tausende von Menschen auf der Suche nach Zerstreuung oder Inspiration ihre Freizeit totschlagen. Den meisten Besuchern genügt ja ein kurzer Blick auf das berühmte Lächeln, um sich auch schon vom Strom der Masse zur nächsten Attraktion weiter tragen zu lassen. Weiterlesen

Mission: Possible

Im Schulsport war ich immer eine Gurke

Mit diesem Satz begann heute vor einem Jahr mein Beitrag Arschbombe. Darin habe ich damals meinen ganz persönlichen Senf zur Schulsportwurst abgegeben, nachdem die Autorin und Bloggerin Christine Finke eine Petition zur Abschaffung der Bundesjugendspiele gestartet hatte.

Dieser Text bedeutet mir sehr viel, weil ich mit ihm einen wirklich heilsamen Sprung über einen längst vergessenen Schatten gewagt habe.

Einen würdigen Abschluss habe ich der Arschbombe allerdings erst vor ein paar Wochen beschert. Weiterlesen

Helicobacter-Eltern

Kennen Sie auch diese Eltern, die ständig um die Köpfe ihrer Kinder kreisen?

Um die fiebernden, dauerhustenden Kinderköpfe, die bevorzugt in den frühen Morgenstunden eine Wagenladung Rotaviren in die Besucherritze reiern?

Wenn man nämlich Kinder hat, ist meistens eins krank. Oder alle. Oder schlimmer noch, sie wechseln sich ab und spielen wochenlang Magen-Darm-Ping-Pong, während man nach der fünften Waschmaschinenladung die Betten am liebsten nur noch mit blauen Müllsäcken beziehen möchte.
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