Das Scheitern ist der Mütter Lust

Abgesehen von „Shred“ ist der derzeit vermutlich schlimmste Volkssport unter Müttern das Gefühl des Scheiterns. Nachdem dieses hässliche „Shred“ allerdings den Anstand besaß, bereits nach 22 Minuten wieder aus meinem kurzatmigen Leben zu verschwinden, kann ich mein eigenes Scheitern nicht so leicht abschütteln.

Warum auch? Schließlich habe ich bereits in der Ausbildung gelernt, dass nichts so heilsam wie ein bohrender Finger in einer Wunde ist. Solange es sich um den eigenen Finger handelt, versteht sich.

Also bitte einen Tusch für meine persönliche Top 7 des mütterlichen Scheiterns:

Genderscheitern
Puppenwagen und Lillyfeebettwäsche? Pfff…uns doch wurscht. Egal, welche Wünsche der männliche Nachwuchs hegt, es wird dem Testosteron sicherlich nicht den Weg in die heranwachsenden Hoden versperren.

5 Jahre später hängt die glatzköpfige Barbie mit Tesakrepp umwickelt kopfüber im Spielturm, die sanfte Klangmeditationen rund um den selbst gebastelten Regenmacher verwandelt sich nach ganzen 30 Sekunden in eine „Furzschleuderkanone“ und mein Sohn begrüßt mich letztens im Kindergarten mit den Worten: „Schau mal. Der Junge hat Mädchenhaare, aber es ist ja total okay wenn Jungs Mädchensachen haben.“

Aufklärungsscheitern
Apropos Testosteron. Mein erstes und bislang einziges Aufklärungsgespräch scheiterte an einem gelangweilten Kleinkind, das nach gerade mal drei Sätzen meinen damals hochschwangeren Bauch aus dem Weg schob und mit den Worten „Ja ja Mama, ich hab schon kapiert. Jungen haben einen Papa und Mädchen eine Mama“ vor mir weglief, während das mittlerweile zweite Kind (2) mit einer nahezu unglaublichen Penetranz seinen Penis (den wir hier genau so nennen) „kleine Pinkel“ nennt.

Anstandvermittlungsscheitern
Apropos Pinkel. Wie viele zerebrale Verknüpfungen im Gehirn von zwei Kleinkindern müssen wohl in einer Einbahnstraße enden, um auf die verfluchte Idee zu kommen, vom Toilettensitz aus in die Badewanne zu pinkeln? In einem fremden Badezimmer. Okay, bei Oma. Trotzdem.

Schnürsenkelscheitern
Apropos zerebrale Einbahnstrasse. Meine Kinder können keine Schleife binden. Das liegt zum einen sicher an der beinahe monopolistischen Kinderschuhklettverschlussindustrie, aber vor allem ist es natürlich das Resultat meines persönlichen Scheiterns.

Seit den frühen 1980er Jahren forme ich nämlich mit zwei lang gestreckten Schnürsenkeln zwei Hasenohren und verknote sie doppelt miteinander. Noch heute kann ich den Kopf meines Mannes auch im 30 km entfernten Büro auf den Schreibtisch fallen hören, wenn ich mir im heimischen Hausflur meine Schuhe mittels meiner drei linken Händen zubinde.

Nadel- und Faden-Scheitern
Apropos drei linke Hände. Schamesröte überzieht mein gesamtes Gesicht, wenn ich auf die liebevoll genähten Breitcordpumphosen und Pippi-Langstrumpf-Kittel anderer Kinder blicke, während ich das Räuber-Hotzenplotz-Kostüm ausschließlich mittels Heißklebepistole und Heftklammertacker „genäht“ habe.

Selig sei Urgroßtante Maria, die zu Lebzeiten für selbstgestrickte Socken an meiner Kinder Füße sorgte, weil ich bereits nach einem 20 minütigen Stricktutorial auf You-Tube am liebsten das gesamte Internet kurz und klein gehauen hätte.

Kreativitätsscheitern
Apropos Kreativität. Jeder Mutter, die mir Bilder von grün gefärbten, in Hulkfaustform modellierten Fondanttorten in meine Timeline postet, möchte ich gerne ein High-Five geben. Mit einem Backblech. Auf ihr Smartphone. Jedes Mal, wenn ich irgendwo ein selbst geschnitztes Gurkenkrokodil sehe, stirbt eine kleine langweilige Scheibe Graubrot in der Pausenbox meiner Kinder.

Ernährungsscheitern
Apropos Ernährung. Alle Kinder hassen Gemüse. Diese Aussage würde mich ungeheuer erleichtern. Leider muss ich immer wieder Artikel lesen in denen mir versichert wird, mit einer entspannten Herangehensweise an das Thema „gesunde Ernährung“ würden alle Kinder dieser Welt ihren Eltern jegliche Arten von Grünzeug hysterisch aus den Händen reißen.

Leider ist das einzige Gemüse, das meine Kinder (trotz sämtlichen Ziehens aller entspannten Register) tolerieren, Tomatenmark und dieses auch nur, wenn es vorab eine industriell verarbeitete Symbiose mit Zucker, Essig und Gewürzextrakt einging. Wenn also bei der nächsten U-Untersuchung meinen Kindern Skorbut diagnostiziert wird, kann dies lediglich auf mein persönliches Scheitern im Umgang mit Vitamin-C-Marketing zurückgeführt werden.

Scheitern – was für ein beschissenes Business (egal was Anselm Grün und meine Mutter behaupten).

Ich kann es in jedem einzelnen Schwangerschaftsstreifen spüren: Die ganze Summe meines mütterlichen Scheiterns wird eines Tages unweigerlich darin enden, dass eines unserer BILLY-Regale seine stabilen Dienste quittiert und ich beim Staubsaugen von einem Haufen Säuglings-, Erziehungs-, Schwangerschafts-, Geburts-, Wochenbett-, Entwicklungs-, Nahrungs-, Motorikfeinförderungs-, Still-, Beikost-, Familienbett-, Fondanttorten- und Kommunionkerzenbastelratgeber erschlagen werde. Todesursache: Gute Ratschläge.

Meine Überreste möge man Gunther von Hagen spenden, damit dieser mich in einer Pose plastiniere, wie ich wahlweise mit der flachen Hand eine Tischkante abschirme oder im Angesicht mir künftig drohender Grundschulhausaufgabenbetreuung verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlage.

Am Ende dieses Beitrags drehe ich mich übrigens zu meinem Mann um und frage ihn interessiert, an welchem Punkt im familiären Alltag eigentlich Väter versagen. Er hält einen Moment inne und antwortet mir dann: „Besoffen seine Familie verprügeln.“

Warum hat der eigentlich keinen Blog?

 

Für Urgroßtante Maria, von der ich soeben nach einem Telefonat mit meiner Schwiegermutter erfahren habe, dass sie überhaupt nicht tot ist. Aber warum zur Hölle hat sie dann aufgehört Socken zu stricken?


Dieser Beitrag wurde im Rahmen einer Blogparade verfasst, zu der die liebe Anne-Lu von „Große Köpfe“ aufgerufen hat. Ich bedanke mich sehr herzlich für die Einladung, auch wenn es mir mehr geschmeichelt hätte, wenn sie beim Thema #ArschcooleSuperfrauen statt #GeschichtenvomScheitern“ an mich gedacht hätte.

 

93 Gedanken zu „Das Scheitern ist der Mütter Lust

  1. Danke. Nach meinem heutigen morgendlichen bitteren Scheitern, auch mal kreativ zu sein und die Gurke für den KiGa in Herzform zu bringen, hat mich besonders der Hinweis auf die sterbenden Graubrotscheiben sehr getröstet;)
    Nebenbei konnte ich meinen Kindern dann gerade mal erklären, dass man auch vor Lachen Weinen kann.
    Und die abgebildete Bibliothek besitze ich bis auf ein Buch GENAU SO! Wir sind nicht allein!

      1. „Mein Kind will NICHT essen“. Heute war U6 bei Kind 2 (knapp 12 Monate, Spitzname Pummelfee).-Geschmeidige 12,7kg bringt sie auf die Waage. Vielleicht hätte ich das baby led weaning doch zuende lesen sollen:-D

      2. …also doch kein generelles Abwerten von „Ratgebern“?;) Finde ich gut. Ich denke z.B., dass das Stillbuch jede werdende Mutter/Erstgebärende lesen sollte. Kann man während der CTG-Zeit bestens tun!

      3. Ich halte 13,8 kg bei vollgestillten 12 monaten dagegen! Und ich hatte besagtes buch zum glück gelesen und guckte daher tiefenentspannt auf die waage. Hust. Naja, das buch ist trotzdem ok und der kleene jetzt, 3 jahre später, gewichtsmäßig im normalbereich. 😉

  2. TOLLER TEXT! Er spricht mir aus der Seele! Ich scheitere auch, und zwar genau so… Jeden Tag seit vielen Jahren… Und ich bin dabei ENTSPANNT – genauso wie meine Kinder. Das war nicht immer so, aber irgendwann habe ich gemerkt: Hey, diese ganzen Ratgeber stehen bloß alibimäßig da im Regal, eigentlich kann ich’s ohne sie viel BESSER! Meine Kinder sind heute 8 und 10, konnten irgendwann aus heiterem Himmel eine Schleife binden, ich kann mit ihnen offen über alle wichtigen Fragen des Lebens sprechen und Gemüse essen sie auch – obwohl ich’s nie in Form geschnitzt habe, hallelujah! Als ich irgendwann einmal am Ende meiner Mutterkräfte war, sagte eine kluge Ärztin zu mir, dass wir alle auch dann überleben würden, wenn wir jeden Tag Nudeln mit Fertigsoße oder Tiefkühlgemüse essen, danach ging es wieder bergauf… Perfektion ist an anderen Stellen angebracht – gelobt sei das Scheitern! 😉

  3. „Jedes Mal, wenn ich irgendwo ein selbst geschnitztes Gurkenkrokodil sehe, stirbt eine kleine langweilige Scheibe Graubrot in der Pausenbox meiner Kinder.“
    Andrea for President. 😃

  4. Ist das nicht alles eher der „Verblödung“ (mir fällt jetzt kein besseres Wort ein :-)) der Eltern hinsichtlich häuslicher Fähigkeiten zuzuschreiben? Mit meinen 50 Jahren kenne ich keine Frau im Alter meiner Mutter, die nicht hervorragend Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln, allgemein den ganzen Haushalt führen, das Finanzmanagement machen und dabei irgendwie die Kinder groß bekommen konnte – natürlich noch parallel zur Arbeit. Die Väter waren meist recht praktisch veranlagt und konnten die meisten Reparaturen im Haus selbst durchführen. Meine Mutter besaß übrigens nicht ein einziges Buch zur Kindererziehung. So etwas braucht Mama auch nicht, wenn sie offen genug durch die Welt geht und sich ein paar Gedanken macht.
    Ich hatte mir mit 4 Jahren einen Eisstiel durch die Zunge gejagt, mit 5 dem Nachbarn die Scheiben eingeworfen – weil die Nachbarskinder sagten, sie seien dazu „beauftragt worden“ – und hatte mit 14 meinen ersten Armbruch. Na und?

    Heute scheint es mir, als könnten viele Leute gerade einmal die Mikrowelle bedienen.

      1. Hach, lasst uns doch alle im Chor singen:

        „Früher…früher war alles besser…alles viel, viel besser…
        früher haben das die Leute nicht gedacht!
        Die haben sich gedacht:
        Tolle Zeiten, Mann!
        Sie waren froh und bescheiden, jeder hatte jeden lieb und jeder konnte jeden leiden –
        [und jeder konnte aus einem Hanffaden ein dreiteiliges Kostüm mit Hut für sich und den NAchwuchs herstellen, während er die selbst angebauten Karotten liebevoll zu Babybrei häckselte],
        früher, früher war alles besser.“
        (Wise Guys in Kooperation mit Mom)

        Wo ich am Ehesten einen Unterschied zum nebulösen „Früher“ sehe:
        „Früher“, sprich, vor ein paar Jahrzehnten, hatten viele Frauen durch die Herkunftsfamilie und Verwandtschaft viel Kontakt mit Kindern. Dadurch hatten sie, wenn sie selbst Anfang/Mitte 20 Kinder bekamen, eine gewisse Übung in Kinderpflege, was die Unsicherheit schon verringert. (Ich bin hingegen schwanger und 40 und kenne niemanden mit Baby oder Kleinkind; weder in Verwandt- noch in Bekanntschaft. Youtube-Tutorials („Ihr Baby wickeln“ sind mein neuer bester Freund.)

        Und dann gab es natürlich auch viel, viel weniger Optionen. Auch das schafft Sicherheit. Meine Mutter kannte – vermittelt von allen um sie herum, egal aus welcher Generation, eine Handvoll eherne Regeln, darunter solche Knaller wie „Wenn du sie schreien lässt, gewöhnen sie sich schnell ans durchschlafen.“ Heute habe ich mit einem Klick 120 verschiedene Erziehungsstile im Haus, von denen jeder sich für den einzig Wahren Weg hält, und mindestens 60 andere Stile vehement für falsch erklärt. Da bleib noch mal ruhig und entspannt und mach dein Ding.

        Gute Mutter sein korrelliert übrigens nicht unbedingt mit perfekte Hausfrau sein.
        Guter Vater sein korrelliert nicht unbedingt mit „Der perfekte Heimwerker“.

    1. Hätte deine Mutter in ihrem – unbestritten „erfüllten“ – Leben wenigstens einen einzigen (guten) Ratgeber zum Thema Kindererziehung gelesen und dir etwas Anstand beigebracht, müsstest du heute vielleicht nicht so selbstzufrieden und uninformiert über die „Verblödung“ der Eltern hinsichtlich häuslicher Fähigkeiten philosophieren …

      Da du dich bei deiner Glorifizierung der patenten Hausfrau nur auf die Generation deiner Mutter beziehst: Was war da los bei euch? Ist das wertvolle Wissen rund um die RICHTIGE Haushaltsführung, Kindererziehung etc. etwa schon zu deiner Zeit verloren gegangen?!
      Du kannst dich guten Gewissens beim Erfinder der Mikrowelle bedanken – immerhin hat er zusammen mit „Frag Mutti“ und youtube das Fortbestehen der Menschheit sichergestellt. 🙂

  5. Ach, dieser Text wird meine Bibel werden…
    Während ich mir das faltendurchfurchte Hirn zermartere, was ich zum Thema beizusteuern hätte, habe ich Tomaten zu Salat zerschnitten und eine Scheibe nach der anderen in den Bioeimer geworfen. Schneiden, Bioeimer. Es kam keine Fehlermeldung! Nebenbei verkokelte die Frittata. Es gab also rohe UND verbrannte Kartoffeln. Mit ohne Salat. Und danach sagt der Mann: „Zieh mal dein Ding aus!“. „Was?! Gibts jetzt Sex?“. „Nee, ich will dir den Blutdruck messen. Irgendwo muss ich ja anfangen mit der Fehlersuche bei dir.“. Und das war nur heute Abend! Scheitern! Am Arsch mit Scheitern!
    Aber Du machst alles wieder heile <3 Danke.
    In tiefer immerwährender Liebe und Verehrung.

    1. Ach Rike mein Herz, Du darfst in Berlin abends nicht nach Hause fahren…. *seufz oder wenn, dann such Dir bitte einen Kaffeefahrtbus aus, der erst ganz spät wieder nach Hause fährt. <3

  6. Hat dies auf Eins plus Eins = ♥ rebloggt und kommentierte:
    Vielen Dank! Und einen Gruß von einer Mama, die ebenfalls nur diese Schleife beherrscht – und sie liebevoll „Kinderschleife nennt“. Nun, ich bin kein Kind mehr, aber ich wette es ist noch keinem aufgefallen, dass meine Schleife ein Fake ist! 😉

  7. Ach, du Shred!!!! Es scheint doch vielen Müttern so zu gehen und es prickeln nicht alle Krokodile aus Gurken….. Ich finde schon Apfelspalten und selbstgemachte Dinkelstangen verrückt 😄

  8. …vom Toilettensitz aus in die Badewanne zu pinkeln – also damit kann er ja fast im Zirkus auftreten! 😂 deine Agressionen gegen Stricktutorials kann ich so gut nachvollziehen. Ich hab mal versucht, eine Häkelblume zu machen. Habe nach dem Versuch das gesamte Häkelzubehör entsorgt. Erst dann ging es mir besser (nimm das!). Und zum Thema Gemüse: mein Kind isst nichts. Wir haben alles versucht, sogar „iss du mal deine Gummibären. Und wenn du ganz lieb bist, bekommst du vielleicht nachher ein Stück Brokkoli…“ Als sie letztens auch anfing, Fleisch und Soße zu verweigern und nur nacktes Kartoffelpüree zu essen, wirkte ein Spiel: wer nach dem Essen die meisten Gewürzkörner und Nelken auf seinem Teller hat, hat gewonnen. War allerdings auch zum Scheitern verurteilt. Schon beim nächsten Mal hieß es: ich spiel heute nicht mit aber ich feuer dich an, Mama! Mööp…
    Vielen Dank für diesen wunderbaren Text mal wieder, meine Liebe!

  9. Wuaahhh – ich lach mich kringelig. Einfach klasse geschrieben. Ich könnte auch diverse Anleitungen für Misserfolge bieten, aber Deine sind eindeutig lustiger. Das war quasi meine Gute-Nacht-Geschichte. Nun kann ich beruhigt schlafen gehen, in dem Wissen, dass andere Mamas genauso schön scheitern können wie ich 😉

  10. Mein Sohn wird 10 und hat das Schleifebinden bis jetzt kategorisch abgelehnt…“ Brauch ich nich…“ Hieß es. Ich im totalen “ Scheiter- und Versagensmodus „aufgegeben …bis vor ein paar Tagen, da standen wir im Schuhgeschäft und der Wunsch nach ein paar „voll coolen neonfarbenen“ Markenturnschuhen schwebte zwischen den Regalen daher.
    Ich (völlig pädagogisch unwertvoll) “ wenn du irgendwann mal eine Schleife binden kannst, können wir neu verhandeln“…. Siehe da, kaum ausgesprochen, bastelte mein Kind ’ne echte Schleife!?
    Danke Schwesterherz ( schreibe ich jetzt dazu, damit du nicht rätseln musst ob ich es bin;-) für diesen tollen Blog!!! Fühl dich umarmt und geherzt❤️

    1. Huch die Michi <3 Bitte einen Tusch und tausende enthusiastische Tararaaaas und Tätärätätäääs für meine bezaubernde Schwester…der ich leider irgendwann das Sorgerecht für mein Patenkind enziehen muss, wenn sie es weiterhin zwingt auf Hasenohren und Doppelknoten zu verzichten.

  11. Also, ich bin eine der Mütter, die nie scheitern. Zumindest beim dritten Kind: Das isst gesund, liebt Gemüse, hat immer wunderschöne, selbstgenähte Kleidung an, gewinnt in der Schule jeden Wettbewerb für das kreativste Kostüm, gibt keine Widerworte, ist wahnsinnig schlau und damit Klassenbester, hat aber natürlich trotzdem jede Menge Freunde und wird zu jeder Geburtstagsfeier eingeladen, für die ich dann für die arme überforderte Mutter einen tollen Kreativ-Kuchen aus biologisch angebauten, gesunden Zutaten backe, den die Kinder mir aus den Händen reissen…ach ja, das dritte Kind ist noch nicht geboren und wird wahrscheinlich niemals das Licht der Welt entdecken, da es dann droht, eine Menge von seinem „Glanz“ und ich von meiner „Perfektheit“ zu verlieren…;-)

  12. Irgendwie, irgendwann zwischen all dem Selbstanspruchswahn und umgeben von Supermamis bin ich zu folgender Erkenntnis gelangt: Es ist doch irgendwie unlogischer Blödsinn, anzunehmen, man würde eine Menge großartiger neuer Fähigkeiten entwickeln, nur, weil man ein Kind zur Welt gebracht hat?
    Seitdem sehe ich das alles locker: Ich bin so, wie ich bin, ob mit oder ohne Kinder, Punkt.
    Andere Muttis können auch nicht alles. Die lernen das mit großem Ehrgeiz und Fleiß, während ich lieber vor`m PC sitze und blogge. 😉

  13. Vielen Dank! Nun ist mein Tag gut, Lachen hilft. Mit drei Kindern könnte man so häufig am Tag „scheitern“, da hilft nur „Augen zu und durch“. Groß werden sie alle und bei Pommes mit Majo aus der Tube läßt es sich so wunderbar kichern und lachen, daß ziehe ich jeder Brokkoli-Diskussion vor (nicht immer, aber manchmal). Irgendwann in den letzten 11 Jahren habe ich für mich begriffen, daß häufiges und tiefes durchatmen vor den Ansprüchen von anderen Müttern schützt. Wer sagt denn, daß wir scheitern, weil unsere Kinder nicht in selbst genähten Kostümen mit Gutkenkrokodilen zur Karnevalparty kommen?!? Ich bin gerne Mutter, auch ohne Basteltalent und lasse mir nichts mehr einreden!

  14. Wunderbar! Ich scheitere auch täglich und das mit größtem Vergnügen, nur wusste ich bis gerade eben nicht, dass ich das tue 😉 Ich werde wohl auch nicht erschlagen werden, da mir zum einen die Billy-Regale und zum anderen die ganzen Ratgeber fehlen.
    Die genderneutrale Erziehung des großen Jungen scheiterte genau in dem Moment, als er mit ca. 1,5 Jahren einen Bagger sah und seitdem einen absoluten Fetisch für Baumaschinen und Fahrzeuge aller Art entwickelt hat. Er verweigert auch Ketchup oder alles, was irgendwie im entferntesten gesund aussieht, dafür kann es jedoch nie genug Gummibärchen geben.
    Und kreativ bin ich an ganz anderen Stellen, bspw. beim Überreden, warum es doch jetzt gerade ganz praktisch wäre, das Zimmer aufzuräumen oder zu duschen.

  15. Danke für diesen supercoolen, ehrlichen und erheiternden Beitrag. Ich bin auch zum Scheitern verurteilt und hatte keine Chance auf ein gerechtes Urteil. Widerspruch war und ist sinnlos. Aber meine Kinder gedeihen irgendwie, jetzt hoffe ich nur noch, dass die pubertären Ausrutscher sich auch wieder einstellen.

  16. Super Text. Ich habe so gelacht und bin gleichzeitig erleichtert, dass ich nicht die einzige Mutter bin, die keine gescheite Schleife binden kann.

  17. Ich hab keine Ahnung, warum ich erst heute auf Deinem Blog lande und lache grade wie blöde. Aber ich hätte es mir ja denken können, wenn wir beide Vivi und Rike zu unseren BFF zählen 😉
    Ich freue mich sehr darauf, Dich am blomm kennenzulernen und werde an sofort Deinen Blog verschlingen – bist neu auf meiner Blogroll 🙂

  18. Mein Lütter ist jetzt 3,5 Monate alt und bekommt seit 6 Wochen Krankengymnastik (Er dreht den Kopf gerne zu einer Seite und vernachlässigt die andere). Und was macht man als brave Mutti? Genau, man baut dem Kind aus Wasserbällen, Stühlen, Decken, Keilkissen und Activity-Center (scheußliches Wort) einen Parcours, der auch einer mittleren Kinderturngruppe reichen würde. Natürlich alles nur, um das Kind ausreichend zu fördern. Und während meine beste Freundin mich bereits warnt, ich solle es nicht übertreiben, habe ich das Gefühl, noch viel mehr tun zu müssen. Denn der Sohnemann hasst es, auf dem Bauch zu liegen und statt fröhlich mit hoch erhobenem Kopf in die Welt zu strahlen, überlegt er wohl, was er in seinem letzten Leben getan haben muss, um zur Strafe hier bei mir zu landen.

  19. Zitat Oma (Schwiegermutter) zu meiner Tochter: HIer iss mal den Brookoli, der ist lecker. Kind (gerade 2): Mmmh, is lecker, Oma, kannst du essen….
    Tomatenmark geht, in Sahnesoße (wo ist der Verstecksmiley). Und auch sonst bin ich ein ziemlicher Loser-Anhand deiner Liste.
    Erst gestern stopfte das Kind Kuscheltiere bei Ikea in eine Aufhängevorrichtung und sagte „so, ihr pommt in den Käfig, Mama muss zur Arbeit. Hier ein Püsschen, bis später“ und ging weg, um zu „arbeiten“.
    VollzeitarbeitsmutterversagerschlechtesgewissenALARM!!!!!

    Aber, hey, ich mache ja ein bis zweimal die Woche Shred. Das reißt sicherlich einiges wieder raus 🙂

  20. Genau, ‚Scheitern als Chance‘ my ass! Oder worin besteht die Chance, wenn man mit fast 40 versucht, aus einer Karotte einen Hasen zu schnitzen und abends bringen die Kinder sie wieder mit aus der Schule, weil sie die matschige Möhre nicht wollen.

  21. Ich mag deine texte! Sehr sogar! Selbst wenn ich zur nadel und faden kreativfraktion gehöre, finde ich mich wieder. An irgendwas scheitert man schließlich immer. 😄

  22. Schöner Text. Weisst Du noch: „Scheitern als Chance“. Das war glaub ich von Schlingensief. Muss ich oft dran denken, auch jetzt. Meine Jungs lieben Gemüse. Nicht jedes, aber der Kleine mag Salat und Oliven und der Ganzkleine zutzelt Tomaten aus und isst Gurken, dann schmeisst er alle Schalen auf den Boden…

  23. Kurz noch mal Lachen müssen, als mir aufgefallen ist, dass eine Näh-Blog-Bloggerin bei der ich auch mitlese am selben Tag das hier gepostet hat:
    http://www.kreativlaborberlin.de/oefter-mal-fehler-machen-eine-ode-ans-scheitern/
    Äh, ja, ich nähe. Gurkenkrokodile gibt`s bei aber nicht! Falls sich das ändert, hoffe ich, dass ein netter, hilfsbereiter Mensch in der Nähe ist, der das sieht und mir selbiges um die Ohren haut.
    Liebe Grüße
    Anna

  24. Tut mir leid, oben ist ein Post von mir fettgedruckt und ich habe keine Ahnung, warum – Scheitern schon hier!

    Ich bin mit meinen hehren Vorsätzen beim ersten Kind auf ganzer Linie gescheitert. Wirklich. Voll versagt. Wir hatten alles – Schulwechsel, Lehrstellenwechsel, hirnrissiges pubertäres Verhalten, die volle Dröhnung. Tränenstressunerquicklichkeitverzweiflung in dichter Folge. Wirklich alles.

    Es hätte uns enorm erleichtert, wenn unser Problem gewesen wäre „Schleifenbinden – Teufelszeug des 20. Jahrhundert“ oder „Brokkoli – nur im Schokopudding“ oder so.

    Nach zeitlichem Abstand (soviel zeitlicher Abstand, dass man wieder den Briefkasten aufsperren kann, ohne schon im Vorfeld mit erhöhtem Puls zu beten, dass nicht wieder eine Aufforderung der Schule drin ist, man möge sich zu einem konstruktiven Gespräch melden), dazu folgende Überlegungen:

    – Der Knabe hat schlicht nicht verkraftet, dass sein leiblicher Vater jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen hat, in einem relativ zarten Alter. Meine Mittel waren, bei bestem Willen, beschränkt. Egal, was ich tat, ich war nun nicht einmal der Vater, der heldenverehrt wurde, bis er dann, als sein Sohn 16 war, selbst das alljährliche Geburtstags-SMS einstellte. Auch die Lektüre eines weiteren Jesper-Juul-Buches hätte nichts gebracht. Sometimes you lose.

    – Der Knabe hat das Recht darauf, Dinge anders zu machen, als sie in meiner Familie Usus sind. In meiner Familie wird nicht Schule gewechselt, es werden keine Lehrstellen gewechselt (wenn schon, dann Unis. Für’s Auslandssemester), es werden die Zähne zusammengebissen und es wird weitergemacht. Wir haben jahrelang versucht, den Knaben auf diese Spur einzuschwören. Das hat Beziehungsqualität Ende nie gekostet, der Schaden ist bis jetzt nicht abzusehen. Es wäre souveräner gewesen, zu erkennen, dass da jemand ganz anders tickt, und dass man für exakt diese Art von Ticken die richtige Spur finden muss. Der Versuch,den Knaben auf die Familienlinie einzuschwören, gleicht dem Versuch, aus Griechenland ein Land von steuerzahlenden Pünktlickeitsfanatikern zu machen. Zum Scheitern verurteilt, nach sehr viel Blut, Schweiß und Tränen. Rückblickend lässt sich das leicht feststellen, aber im täglichen Kampf gegen/um [hier größere und kleinere Katastrophen einsetzen] ging der Blick aufs Große und Ganze verloren.

    – Der Knabe verfügt über respektgebietende Eigenschaften. wenn er will, versetzt er Berge. Wenn er will, ist es sowas von loyal, fleißig, hingegeben und hartnäckig, dass Arbeitgeber glühende Arbeitszeugnisse schreiben und versuchen, ihn einander abzuwerben. Und wir haben nach anderen Eigenschaften gesucht (bzw. andere Eigenschaften viel wichtiger angesehen) und die Stärken, die er hat, schlicht nicht erkannt. Die Unfähigkeit, sich flexibel auf die Gegebenheiten einzustellen, hat den Knaben und uns Jahre an Zufriedenheit und Familienfrieden gekostet.

    Will sagen: es hätte geholfen, wenn wir uns rechtzeitig mit dem Gedanken vertraut gemacht hätten, dass sein Kind und die Umstände die eigentliche Planung sehr schnell scheitern lassen können. Wenn wir uns bewußt gemacht hätten, dass Scheitern nicht die große Katastrophe sein muss, sondern ein Hinweis darauf, dass man dem toten Pferd den Sattel abmontieren und sich ein lebendes Pferd suchen sollte. Dass Angst vor dem Scheitern kein guter Ratgeber ist. Dass „Scheitern“ nur heißt, dass eine Tür zugeht, aber nicht alle. Und dass es sich lohnt, die offenen Türen zu suchen, statt sich immer wieder gegen die geschlossene Türe zu werfen, jahrelang, bis die Finger und Arme bluten.

    1. Hallo,

      Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und finde ihn sehr bewegend. Den Satz: „Es wäre souveräner gewesen, zu erkennen, dass da jemand ganz anders tickt, und dass man für exakt diese Art von Ticken die richtige Spur finden muss“ finde ich besonders treffend! Das ist nämlich leicht gesagt, bis man dann selbst in der Situation steckt und merkt wie schwierig es sein kann, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird.

      Viele Grüße,
      Patricia

      1. Danke für das liebe Feedback! 🙂
        Ja, irgendwann muss man dann loslassen und sein Urvertrauen strapazieren, dass doch noch alles gut ausgeht…eine Übung aus dem Fortgeschrittenenbuch…

  25. Sicher, dass das wirklich „Ernährungsscheitern“ ist? Vielleicht gibt’s tatsächlich Kinder, die bestimmte Sachen einfach nicht mögen? In mich zum Beispiel bekommt bis heute niemand Austern, Garnelen oder Innereien rein. Ob das daran liegt, dass meine Mutter früher die falschen Erziehungsratgeber gelesen hat? Ich werde sie mal fragen… :mrgreen:

    Apropos Es gibt auch Kinder, die weder Käse noch Wurst auf dem Brot tolerieren. Mit meinem Sohn hatte ich hier ein ausgewachsenes Esstheater, weil ich dem armen Kind immer wieder die verhassten Sachen anbot, man will ja nichts falsch machen. Irgendwann hab ich’s dann aber gelassen und gedacht, dass sich kein Mensch dauerhaft nur Nuss-Nougat-Creme aufs Brot schmieren wird und darauf vertraut, dass der Junior halt irgendwann mal seinen Brotbelagshorizont erweitern wird. Tja. Mittlerweile ist er bald 16 und isst immer noch nur N*utella. Ich glaube, das habe ich richtig verbockt. Da wir aber – mehr Glück als Verstand! – gleichzeitig Mineralwasser als Standardgetränk etabliert haben, kann ich ganz gut mit der Schlappe ganz gut leben. 😉

  26. Was das Gemüse angeht: Manche Kinder mögen keine oder fast kein Gemüse. Mein Schwesterherz war als Kind so wurstversessen, sie hat schon quasi noch zahnloses Baby den Gemüsebrei verschmäht und wollte Teewurststulle. Meine Mutter hat ihr dann also die Stulle geschmiert, den Rand abgeschnitten (dieser wurde an meinen nimmersatten Bruder verfüttert) und Schwesterchen hat so lange auf den Stullenstückchen rumgelutscht bis sie matschig genug waren zum Schlucken. Später konnte man das Kind allerhöchstens mit Erbsen und Möhren füttern. Heute ist sie Vegetarierin. Es kann so vieles passieren.

  27. Hab mich sehr über den neuen Beitrag gefreut: Kannst Du nicht jeden Tag was verfassen? 🙂

    Ich scheitere nicht mehr so oft, weil ich gelassener geworden bin, insbesondere was die Ernährung angehht. Kreativ bin ich einigermaßen, dachte aber auch unbedingt stricken zu müssen, als das Baby auf mir schlief. Nun habe ich lauter Einzelteile rumliegen und denke an das viele Geld, welches ich für die Wolle ausgegeben habe. Ist aber alles nicht so schlimm. Nur Genderscheitern ist bei mir sehr präsent und das ärgert mich richtig…ich hasse Lillyfee, Barbie und Rosa…und da will ich wirklich nicht scheitern. Hat man da eine Chance?

    1. Ich glaube das „Problem“ muss sich von selbst lösen – verbieten macht ja alles nur noch interessanter. (Übrigens: Lillyfee finde ich im Vergleich zu Monster -High Puppen in schwarzen Netzstrumpfhosen die in einem Sarg schlafen noch recht harmlos…. ) Meine Tochter hatte eine sehr lange typische Mädchen-Phase (rosa, Giltzer, etc.) – jetzt möchte sie ihr Zimmer in blau streichen und spielt Fußball – nur die Vorliebe für Nagellack ist geblieben… Meine Erfahrung: Die Phasen dauern um so länger, je stärker man versucht sie zu verkürzen

      1. Ich habe mich auf Hello Kitty in wohl dosierten Dosen eingelassen, um die Phase nicht unnötig in die Länge zu ziehen, und nichts zu verbieten…..bilde mir ein, dass es da eine Gemeinsamkeit zur Waldorfpuppe gibt…wegen der fehlenden Emotionen im Gesicht 😉

        Freue mich schon auf die PHASE mit Puppen in schwarz und Netzstrumpfhosen – damit kann dann nämlich der Papa gar nicht 🙂

  28. Liebe Andrea, würdest du bitte, hättest du die vielleicht die Ehre bei meiner BlogParade zu #ArschcooleSuperfrauen teilnehmen? Das Thema habe ich von dir geklaut, ja, aber in freudiger Erwartungen einen ebenso exzellenten BlogPost zu lesen, hüpfe ich schon jetzt vor Vorfreude aus der Hose… #StandingOvations

    1. Du kannst mir doch nicht mein Blogparadenthema klauen, Du Nase =D. Na wurscht. (Also Sojawurscht, wenn ich mir Dein Blogthema anschaue). Es wird mir eine Ehre sein einen Text beizusteuern, auch wenn ich bei Deinen hohen Erwartungen gerade ein wenig in kreative Schockstarre verfalle. Liebste Grüße, Andrea <3

      1. Unglaublich! Was für einen furchtbaren Kommentar ich dir da hinterlassen habe. Mal wieder gescheitert. Ich wollte mal eben einen KartoffelGratin in den Ofen schieben, die BabySchlafensZeit nutzen und mich durch meine BlogKommentare wurschteln… und 1000 weitere Dinge mal eben schnell machen. Es tut mir leid.
        Und natürlich werde ich dir dein BlogParadenThema nicht klauen!! Aber ich freu mich drauf, wenn du es umsetzt, um hoffentlich ganz viele tolle Beiträge mitzulesen und vor allem wieder herzhaft über mich zu lachen und mich an deiner Entspanntheit zu erfreuen. Das wird gut!

        Mein Thema? Sojawurscht? Nimmst du mich auf die Schippe wegen meiner Tipp- und FormulierungsFehler? Ich bin zu müde, um es zu verstehen. Aber darf ich als Mama das überhaupt? Gescheitert. 😉

        Dann hoffe ich mal, dass du aus deiner Schockstarre erwachst und wir dann bei deiner Parade mitmachen können. Wooohuo!

      2. Ich hab doch gar keinen veganen Blog. Ich tu doch bloß so… 😉 Nee Quatsch. Vegan ist uns zwar ein Anliegen, aber als dieselbigen bezeichnen können wir uns wohl nicht. (Wir reden beide von mamadenkt, oder?!?) Noch ein Punkt des Scheiterns. Mann, Mann, Mann.

  29. Hach, wie schön Du das doch in Worte fassen kannst. Ich glaube wenn man öfter mal über sich selbst lachen kann wird das Leben um einiges leichter. Als Mama vom Teenies würde ich ja jetzt gerne etwas aufbauendes so wie „das wird alles irgendwann super cool“ als Kommentar für Dich dalassen, aber ich fürchte ich könnte die Liste des Scheiterns nur noch ergänzen. Also belasse Ichbewusstsein beim Danke, für das Lächeln das du mit Deinen Worten grad auf meine Lippen gezaubert hast.

    1. Ach Mist schon wieder von der Autokorrektur ausgetrickst. Wie kommt mein Telefon überhaupt auf Ichbewusstsein???
      Naja dann mußt du jetzt halt raten was es heißen sollte 😉

  30. Hallo!
    Mir wurde heute dieser Blog empfohlen und ich bin begeistert!
    Ich habe immer noch feuchte Augen und freue mich nicht die einzige Mutter zu sein, die auch mal „scheitert“. Vielen Dank dafür und weiter so.

  31. Es gibt noch jemanden, der eine Hasenohrenschleife bindet? Gib mir Fünf, Schwester. *ggg* Aber bitte nix gegen das Gurkenkrododil, mehr Blenden geht doch gar nicht

  32. Schade, dass du nicht Andreas bist, sonst könnte ich jetzt völlig hysterisch kreischen: frauschueler WILL EIN KIND VON DIR!!!!

    Wie endcool kann Muddi sein? Ich lache immer noch. Danke!!!
    LG frauschueler

  33. Das lesen deiner Texte stört den Schlaf meines Sohnes neben mir. Muss leider wegen akuten Atembeschwerden und Herumgequietsche für heute aufhören hier zu lesen!
    Freu mich schon aufs weiterlesen.:-D

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